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Schweißnahtfehler Schweißfehler Schweißen Schweißnahtfehler der EISENGEIST

Ihr kennt Ihn alle – den „Eisengeist“!

Unter Umständen ist es manchmal zum Verzweifeln.
Ein paar Beispiele zum „Eisengeist“.
Er ist oft da, wo man nicht mit rechnet.

Autogenschweißen:
Der Flammenrückschlag,- das Anzünden klappt nicht gleich,- während des Schweißprozesses „Theater“ an der Flamme, die Schmelze läuft nicht gleich dahin – wo sie hinlaufen soll, das Material sprüht und bindet nicht gleich usw.

Elektrode schweißen:
Rutil Elektroden – viel Funkenflug und Restspritzer, hier ist besonders viel Sauberkeit während der Arbeiten angesagt.
Putzen, Spritzer entfernen, vernünftig ausschleifen.
Über Schlackereste schweißen kann schnell zu Fehler führen.
Elektroden die eine Rutile Ummantelung haben, lassen sich durch leichtes Anklopfen an das zu verschweißende Material gut zünden.

Elektrodeschweißen Basische Elektroden:
Vorab sollte man wissen, dass basische Elektroden beim Zünden sich anders verhalten.
Von daher ist es ratsam, die Elektrode zum Zünden an das Material anzustreichen.
Anklopfen wie bei der Rutil Elektrode wird eher abgeraten.
Basische Elektroden kleben gerne mal am Material fest und es löst sich nicht besonders gut.
Kennt ihr ja. > der Eisengeist ist tückisch <

Elektroden allgemein:
Du schweißt gerade vor dich hin und die Umhüllung löst sich seitlich eher ab.
Der Lichtbogen wandert dorthin, wohin er nicht hinwandern soll. Welch ein Augenblick, wo der „Eisengeist“ zuschlägt.
Falsche Haltung der Elektrode, die Schlacke läuft vor und die Kontrolle der Schmelze ist nicht gegeben.

WIG Schweißen – Zwangsposition:
Gerade hast du dich in eine „wunderschöne“ Position gezwängt – über Kopf – in ein sehr enges Eck, die Nadel vorher angespitzt, den Draht auf die passende Länge geschnitten und möchtest beginnen.
Den WIG Brenner bzw. die Nadel fixiert und zünden.
Die Flamme ist an, der Draht wird zugeführt, die Schmelze bindet nicht gleich und PENG ist der Tropfen auf der WIG Nadel.
Ein Traum – der „Eisengeist“ ist voll dabei.
Wieder beginnst Du von vorne.

Besonders im freien Gelände oder ähnliches immer wieder eine tolle Situation.
Alles ist fast perfekt und Du schweißt fröhlich vor dich hin.
Und zisch, eine Windböe pfeift direkt an der Keramikdüse vorbei.
Ein „wunderbares“ Farbenspiel am Lichtbogen und nette kleine Poren.

Übel ist der „Eisengeist“.

Schleifarbeiten:
Eine wunderschöne Fase wird geschliffen und alles soll so sauber wie möglich werden.
Plötzlich, eine falsche Bewegung und prompt ist eine fette Riefe drin.

Übrigens, drei Schweißer waren mal damit beschäftigt eine Quernaht auszubessern.
Wir hatten schon an uns gezweifelt.
Im oberen Fasen Bereich wurde per Durchstrahlungsprüfung immer wieder ein Fehler festgestellt.
Das spielte sich im Zwischenlagenbereich ab.
Das Material war ca. 12mm stark und ein ganz normaler ST37 / S235.
Was war es – ein Herstellungsfehler, eine Lunker.
Hier wirkte der „Eisengeist“ bereits bei der Stahlschmelze im Werk.

Edelstahl WIG Schweißen – Chrom-Nickel:
Formierung läuft, die Wurzel wird perfekt eingebracht.
Du kommst an den Zusammenschluss der Wurzel – und Zisch, der Lichtbogen flattert nur so vor sich hin.
Ein wenig zu viel der Druck vom Formiergas, was schließlich genau am Zusammenschluss raus will.
Wo Gas rein strömt, sollte es auch wieder raus strömen.
Der richtige „Auspuff“ und die richtige Druckeinstellung wäre die Lösung.

Beispiele gibt es reichlich, wo der der Eisengeist sein Unwesen treibt.

schweißen Fehler, Leichtsinn, Tatsachen, kaputte Schweißnähte

Schweißnahtvorbereitung im Rohrleitungsbau

Schweißerprüfungen, Schweißverfahren

Danke für viele Meinungen und Interessenten.

Er existiert der Schweißer Geist.

Aufpassen während der Schweißarbeiten.
Plötzliche Ereignisse im Leben, am Tag, in einer Stunde oder Minute können Euch ablenken.

Auch eine Fehlerquelle. Helft Euch und schützt Euch auf natürliche Weise, TÄGLICH.

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