Schweißen in der Praxis, Schweißfehler, Unregelmäßigkeiten durch schweißen, Leichtsinn.

Manchmal stellt man sich die Frage: Muss das sein?
Niemand ist perfekt, aber ausreizen brauch man die Dinge auch nicht.

Wir reden von medienführenden Rohrleitungen und Behältern.

Egal welche Medien da durch gehen, jedes Medium hat so seine Eigenschaften.
Diese Eigenschaften können auch Schäden anrichten, sehr große sogar.
Schweißfehler können vermieden werden.
Schäden an Rohrleitungen, innerhalb von Zentralen, innerhalb von Anlagen, innerhalb von Gebäuden oder innerhalb von hochmodernen Industriehallen, das wird teuer.
Ausfälle sind vorprogrammiert, der Aufwand sehr hoch.
Wie also kann es sein, dass Schweißnähte in einem doch sehr fragwürdigen Zustand
übergeben werden.

Irgendetwas ist doch schief gelaufen. Aber was?

Jeder kann die Fragen selbst beantworten, welche Art von Schweißfehler und eventuell wie verursacht worden.

Die Grundlage für eine vernünftig hergestellte Schweißnaht ist nun mal die Vorbereitung, das Wissen und Erfahrung.
Schweißerausbildungen liefern in erster Linie die Grundlagen für Theorie und Praxis.
Sichtlich bemüht sind die Ausbilder und Dozenten, weil sie sehr genau wissen, was für Verantwortung in der Schweißtechnik und in der Praxis steckt.
Wir machen eine Schweißerlehre oder einen Schweißerkurs. Viele sind nachfolgend der Meinung schweißen zu können.
Tatsache ist aber auch, dass die nachfolgende Praxis auch eine ständige Lehre ist.
Gefordert wird: Willen, Bereitschaft und Geschick.

Schweißer sind auch Künstler

Flüssige bzw. zähflüssige Werkstoffe zusammen zu führen und ein sicheres und optisches Gesamtbild zu erschaffen ist nicht jedermanns Sache.
Manche lernen es früher, manche brauchen ihre Zeit.
Jeder hat letztlich seinen Stil bzw. seine Handfertigkeit und liefert auf seine ganz persönliche Art und Weise seine Schweißnähte ab.

Fakt ist aber auch, dass immer wieder leichtsinnig gehandelt wird.

Dazu kommen eventuell der Leistungsdruck und Stress und der Druck durch eigenes Gedankengut.
Das sind gefährliche Faktoren, wo die übergeordneten Kollegen mal drüber nachdenken sollten.
Egal welche Medien durch Rohrleitungen und Behälter geführt werden, egal welche Drücke herrschen, eine leichtsinnig hergestellte Schweißnaht kann im Schadensfall einiges lahm legen.
Vergessen wir auch nicht, dass physikalische Kräfte (Bereich Statik) an jeder Schweißnaht vorhanden sind.

Betrachten wir die beiliegenden Bilder, sollte doch klar sein, dass hier Wissen, Willen und Können deutlich versagt haben.
Es gibt genug Vorgaben und Regelwerke, wo Vorbereitung und Ausführung von Schweissnähten beschrieben werden.
Wenn natürlich bei der visuellen Prüfung Fehler entdeckt werden, brauchen wir mit einer Tiefenprüfung nicht wirklich beginnen.
Sieht aber trotzdem auf Röntgenfilmen interessant aus.

Klar:
Es gibt gute und schlechte Tage, angenehmes und schlechtes Wetter.
Persönliche Probleme oder tragische Augenblicke.
Nicht jeder Tag ist gleich im persönlichen Ablauf.
Auch sind wichtig, das Umfeld und der kollegiale Umgang.

Natürlich gibt es auch plötzlich auftretende Ereignisse.

Dazu kommt auch, was von einem Schweißer erwartet wird.
Einiges hat sich verändert in der Schweißer Branche. Und das nicht immer zu seinen Gunsten.

Ich habe sehr viele WIG Schweißer und Elektroden Schweißer kennen gelernt.
Speziell in Industrieunternehmen, die in Kraftwerken und Chemieanlagen tätig sind und waren.
Von Anfang an die richtige Linie im Sinne des Schweißers und der Schweißnahtherstellung
ist äußerst wichtig.

Schweißen – Leichtsinn – Schäden können vermieden werden

Schon bei der Schweißnahtvorbereitung, anpassen, heften und nachfolgende Sichtprüfung sind Fehler bzw. Unregelmässigkeiten erkennbar.
Also lässt sich die Handlung auch regulieren.

Wie schon erwähnt, reden wir von medienführenden Rohrleitungssystemen.
Zum Beispiel Kälte,- und Wärmetechnik. Agressive Medien und Rohrleitungen die hohen Drücken ausgesetzt sind.

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